User Activating Innovation

Hand auf’s Herz. Wundern Sie sich manchmal, dass Innovationen floppen, die wichtige Probleme lösen könnten oder der Zielgruppe einen großen Mehrwert bieten? Oder dass Kunden den neuen Service nicht nutzen, obwohl sie davon deutlich profitieren würden? Oder dass Mitarbeiter Neues (z.B. im Kontext Digitalisierung) nicht reflektiert einsetzen, obwohl es für sie eine deutliche Erleichterung im Arbeitsalltag bedeuten würde?


Sehr oft resultiert Handeln – oder Nicht-Handeln - nicht aus einer bewussten Entscheidung. Nur 0,1% dessen, was das Gehirn gerade tut, ist uns bewusst.
User Activating Innovation (UAI) ist eine neue Methode zur Entwicklung von Neuem, um der Herausforderung zu begegnen, Zielgruppen, Kunde, Mitarbeiter, Vertriebspartner, Patienten etc., nachhaltig zu „berühren und zu bewegen“ – zu aktivieren – zum Kaufen, Nutzen, Umsetzen, Anwenden, Kommunizieren, Machen… .
Mit UAI werden innovative Elemente und neue Wege entwickelt, die Zielgruppen nachhaltig und wiederholt zum Agieren, richtigen Agieren und wiederholten Agieren aktiviert. UAI nutzt dafür Prinzipien der Motivation durch Spiel und weiß um die Macht der Haptik und des Unterbewusstseins. Schließlich gilt in einer zunehmend komplexen Welt: Der Bauch entscheidet – der Kopf rechtfertigt.

Der Bauch entscheidet, der Kopf rechtfertigt

Die Frage nach Sinn- und Zweckmäßigkeit eines Angebots ist zunehmend weniger entscheidend: Die vielversprechendste Innovation floppt (selbst wenn im Vorfeld alle Zielgruppenanalysen einen Erfolg prognostiziert haben) , Patienten bleiben nicht am Ball, wenn es darum geht, regelmäßig bestimmte Maßnahmen durchzuführen – selbst wenn diese Maßnahmen faktisch die Lebensqualität verbessern, neuen Produktionstechniken werden von den Mitarbeitern nicht richtig eingesetzt - wenngleich es ihre Arbeitslast verringert.  Zielgruppen agieren scheinbar irrational. Hier zeigt sich Macht des Unterbewusstseins (Link): Der Bauch entscheidet, der Kopf rechtfertigt.
 Für die Aktivierung von Kopf und Bauch gleichermaßen hält das Spiel seit Jahrhunderten Lösungsmechanismen für Fragen bereit:

  1. Wie werden Zielgruppen aktiviert – „ins Spiel gebracht“?
  2. Wie bindet man Zielgruppen an und in einer Aktivität – wie „bleiben sie im Spiel“?
  3. Wie werden Zielgruppen nachhaltig begeistert - zum „erneuten Spiel angeregt“?

Aber obwohl der Spieltrieb in jedem Menschen angelegt ist, akzeptieren die meisten Zielgruppen keine Spielelemente im „normalen, spielfremden“ Alltag. Um nur die für die jeweiligen Zielgruppen relevanten Motivationsfacetten des Spiels in den jeweiligen Lösungen zu nutzen und so die „Sichtbarkeit“ von Spiel zu minimieren, haben wir das Spiel und die Motivationsfaktoren des Spiels „zerlegt und selektiert“.

Motivationskompetenzen des Spiels nutzen – aber bitte mit „unsichtbaren“ Spielelementen

Forschungen haben das Spiel und die im Hirn des spielenden Menschen stattfindenden psychotropen Prozesse genauer unter die Lupe genommen und aus dem Spiel abgeleitete Faktoren zusammengefasst, die verschiedene Hirnregionen aktivieren und so für Bindung und Begeisterung sorgen.
Im 10-Facetten-Aktivierungsmodell sind diese Erkenntnisse, abgeleitet aus spieltheoretischen Motivationsfaktoren, für die Nutzung im Kontext spielfremder Zusammenhänge zusammengefasst.

Das 10-Facetten-Modell

User Activating Innovation identifiziert spezifische, zielgruppenaktivierende Motivationselemente und entwickelt im Expertenteam mit Spielautoren, aus Spielmechaniken abgeleitete Lösungen, die passgenau die jeweils entscheidenden Facetten der Motivation nutzen. Wichtig für die Wirksamkeit der Lösung: Die Elemente des Spiels sind so für den User der Lösung nicht sichtbar.
Entlang der Wertschöpfungskette und der User Journey lassen sich durch Nutzung des 10-Facetten-Aktivierungsmodells Faktoren ableiten und selektieren, die Zielgruppen aktivieren oder sie daran hindern, zu handeln.
Das analoge und hybride Spiel weiß diese Motivationsfaktoren gezielt anzusteuern. Somit werden Lösungen mit Hilfe von Spielelementen entwickelt, die ganz gezielt die jeweiligen Faktoren ansteuern – jedoch nicht als Spiel sichtbar sind. Das UAI-Team bestehen aus Spielautoren und Innovationsexperten.

Die Relevanz der Haptik: Anfassbar = Unmittelbar aktivierend

Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken, Riechen. Eine ziemlich schlaue, erfolgreiche Konstruktion der Homo Sapiens. Ziemlich erfolgreich ist logischerweise, wer diese Konstruktion ernst nimmt, wer Aktivierung, Interaktion und Motivation nicht auf optische und akustische Signale reduziert. Eine Botschaft, die der Mensch in der Hand hat, die er fühlen kann, ist Realität. Die Welt scheint erst zu uns zu kommen, wenn wir sie in der Hand haben. User Activating Innovation baut daher ausdrücklich auf Haptik, auf die Aktivierung im Realraum. Daher arbeiten wir mit Spieleautoren zusammen und lassen uns inspirieren von der vielfältigen Welt des Spiels: Gesellschaftsspiele, Kartenspielen, Aktionsspiele (Fangen, Verstecken), hybriden Lernspiele (z.B. tip toi), Faltspielen, Rollenspielen… kurz: allem, was Spiel zu bieten hat.

Lösungen zur Aktivierung zu jeder ZeitLösungen zur Aktivierung zu jeder Zeit

Mit UAI können zu jeder Zeit im Innovationprozess relevante Ideen zur Aktivierung der User entwickelt werden. Während der Entwicklungsphase bietet es die Möglichkeit, Aktivierungselemente bereits im Produkt anzulegen, aber auch für finalisierte Innovationen lassen sich mit User Activating Innovation überraschende Aktivierungsideen finden.

Lösungsräume mit User Activating Innovation


WICHTIG: USER ACTIVATING INNOVATION IST NICHT GAMIFICATION & WIR ENTWICKELN AUCH KEINE UNTERNEHMENS-BRETTSPIELE!

Um es deutlich zu sagen: Es geht ausdrücklich nicht um Gamification. Es geht vielmehr um die um die Nutzung des spielmotivatorischen Wissens. Ein angepasster Innovationsprozess, der die „Welten“ aus Spiel und Innovation zusammenführt ist dabei Pflicht.